Kategorie: Hochschulpolitik

  • GEW-Pressemitteilung zu #ichbinhanna

    Seit mehreren Wochen machen Wissenschaftler*innen unter dem Hashtag #IchbinHanna auf ihre prekären Arbeitsbedingungen aufmerksam. Wir sind solidarisch mit den Betroffenen. Dazu erklärt Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Hochschulexperte:

    „89 Prozent aller wissenschaftlichen Angestellten an Universitäten haben einen Zeitvertrag, die Laufzeit der Verträge beträgt im Durchschnitt gerade mal zwei Jahre – ohne die Regelungen des WissZeitVG wäre dies nicht möglich. Zwar wurde das Gesetz vor fünf Jahren nach einer Initiaitive der GEW nachgebessert, aber es hat immer noch zu viele Schlupflöcher, die die Arbeitgeber nutzen. Wir brauchen daher eine klare Regelung, dass für Daueraufgaben in Forschung und Lehre nur Dauerstellen eingerichtet werden dürfen, sowie verbindliche Mindestlaufzeiten für befristete Arbeitsverträge. Darüber hinaus muss ein Rechtsanspruch auf Vertragsverlängerung bei Kinderbetreuung, Behinderung und chronischer Erkrankung sowie pandemiebedingten Beeinträchtigungen ins Gesetz“, betonte Keller. (zur vollständigen Pressemittelung der GEW)

  • Heute am Maxplatz: Der Tragödie zweiter Teil

    Nachdem bereits im Herbst 2020 ein Eckpunktepapier öffentlich wurde, das beschreibt, wie ein neues Hochschulgesetz in Bayern aussehen soll, wurde im Mai 2021 der Gesetzesentwurf zum sogenannten Hochschulinnovationsgesetz (HIG) vorgestellt. Dieser ist mindestens so problematisch, wie die Eckpunkte es bereits vermuten ließen. Das geplante Gesetz stellt eine große Bedrohung für die Hochschullandschaft in Bayern dar. Im Zentrum stehen wirtschaftliche Aktivitäten der Hochschulen und Hochschulmitglieder, der Weg wird freigemacht für den Ausverkauf der Wissenschaft an die Wirtschaft. (mehr …)

  • Zweifel an BAföG-Berechnung: GEW rät zu Widerspruch

    Das Bundesverwaltungsgericht hält die Feststellung der Bedarfssätze nach dem BAföG für nicht verfassungskonform. Die GEW sieht sich in ihrer Forderung nach einer BAföG-Reform bestärkt und rät, dem letzten Bescheid zu widersprechen.

    (zum kompletten Artikel auf der GEW-Homepage)

  • Online-Vortrag: Die verlorene Universität

    Wir möchten euch auf eine weitere Veranstaltung in der gemeinsamen Online-Vortragsreihe von BdWi, GEW Bayern und der Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften zur bayerischen Hochschulreform hinweisen.

    Am Dienstag, den 23. März um 18 Uhr referiert Prof. Dr. Christoph K. Neumann (LMU München) zum Thema

    „Die verlorene Universität: Eine Kritik der geplanten bayerischen Hochschulreform aus kulturwissenschaftlicher Sicht“.

    Einwahldaten:

  • Straßentheater zu #NotMyHochschulgesetz

    Ende Februar wurde vom #NotMyHochschulgesetz-Arbeitskreis, in dem auch Mitglieder unserer Hochschulgruppe aktiv sind, ein Straßentheater aufgeführt. Dieses wurde sogar live gestreamt und ist auch auf dem youtube-Kanal des Arbeitskreises oder als Ganzes dort zu finden und zu sehen. (mehr …)

  • DGB Bayern: „Hochschulen sind keine Unternehmen!“

    Wir dokumentieren an dieser Stelle das Positionspapier des DGB Bayern zu den Eckpunkten der bayerischen Staatsregierung für eine Novellierung des Hochschulrechts vom 19 Januar 2021.

    Die bayerische Staatsregierung beabsichtigt eine tiefgreifende Hochschulreform. Das Bayerische Hochschulgesetz und das Bayerische Hochschulpersonalgesetz sollen durch ein „Hochschulinnovations- gesetz“ ersetzt werden. Bislang liegt hierzu nur ein Eckpunktepapier vor (siehe hier), das der Ministerrat am 20.10.2020 beschlossen hat.

    Das neoliberale Konzept der „unternehmerischen Hochschule“ bildet den Kern dieses Eckpunktepapiers. Die Hochschulen sollen noch stärker als bisher ökonomisiert und auf Wettbewerb und Konkurrenz, z.B. um Drittmittel aus der Wirtschaft ausgerichtet werden. Wissenschaft und Forschung sollen primär an ihrer ökonomischen Verwertbarkeit gemessen werden. Bestehende Möglichkeiten der demokratischen Mitbestimmung und Kontrolle sollen zugunsten der Hochschulleitungen und unter Einbindung von sog. „externem Sachverstand“ weiter ausgehöhlt werden. Das gefährdet die akademische Selbstverwaltung der Hochschulen und damit die Wissenschaftsfreiheit erheblich. (mehr …)

  • Weitere Infoveranstaltung zum HSchG

    Im letzten Jahr wurde das Eckpunktepapier zur Novelle des Bayerischen Hochschulgesetzes verabschiedet und es bildete sich relativ schnell
    reger Widerstand: Von Lehrenden, Angehörigen der Studierendenwerke und auch Studierenden, so u. A. eine Kundgebung vor wenigen Wochen zeitgleich in Nürnberg und München (Nachbericht mit Redebeitrag). (mehr …)

  • FCK HSCHG!

    Die DGB-HSG in Nürnberg auf Kundgebung.(Bildquelle: fb.com/GEWBayern)

    Am Anfang dieses Monats fand in Nürnberg und München eine Kundgebung der Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften mit Unterstützung der GEW Bayern statt. Unter den Teilnehmenden in Nürnberg (siehe auch Artikel in den Nürnberger Nachrichten, Süddeutsche Zeitung und junge Welt) waren auch Mitglieder unserer Hochschulgruppe vertreten. Auch ein Mitglied und Teil des GEW-LASS steuerte einen Redebeitrag bei, den wir nachfolgend dokumentieren wollen: (mehr …)

  • Vortrag unseres Kollegen bei den Bamberger Falken

    Bildung. Weiter Denken.(Bildquelle: gew.de)

    Wir wollen euch auf eine Veranstaltung des Bamberger Ablegers der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken hinweisen. Hierbei handelt es sich um einen Vortrag von unseren Kollegen und LASS-Mitglied der GEW-Studis, Hendrik Torner: (mehr …)